
| +++NEWS+++Zur neuen Sporthalle+++NEWS+++ | |
|
08. Juli 2010: Das BGZ Neugraben entsteht unter Zeitdruck |
Nur ein Jahr Bauzeit für das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Feierlicher erster Spatenstich für das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ) gestern Vormittag auf der grünen Wiese des Neubaugebiets "Neugraben-Fischbek 65", nördlich des S-Bahnhofs und P+R-Hauses am Straßeneck von Ackerweg und Am Johannesland. Bildungssenatorin Christa Goetsch, die Geschäftsführerin von Schulbau Hamburg Gertrud Theobald, Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg und Aurubis-Vorstandsmitglied Dr. Michael Landau griffen zum Spaten. Und alle hoffen nun, dass es nach dem symbolischen Baubeginn mit dem gut 27 Millionen Euro teuren Bauprojekt auch richtig losgeht. Gertrud Theobald und der Geschäftsführer des Bauleiters GWG Gewerbe, Ewald Rowohlt, zeigen sich zuversichtlich. Rowohlt sagt: "Es gab eine europaweite Ausschreibung. Ein Unternehmen aus Darmstadt wird den Auftrag ausführen und erwartet von uns die Auftragserteilung. Ich denke, mit den Arbeiten kann in der nächsten oder übernächsten Woche angefangen werden." Wie knapp die Zeit nicht zuletzt durch zusätzliche brandtechnische Auflagen und nachträgliche Änderungen an den Plänen geworden ist, wurde kurz vor dem Spatenstich deutlich. Harburgs Baudezernent Jörg Heinrich Penner hatte die frisch unterschriebenen Baugenehmigungen für den Schulbau und den Bau der Dreifeld-Sporthalle mitgebracht, und Harburgs Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg hatte die Dokumente mit den Worten an die Hamburger Schulbau-Geschäftsführerin Gertrud Theobald weitergereicht: "Kostenrechnung folgt." "Vor vier Jahren haben wir die Planungen auf den Weg gebracht", sagte Harburgs CDU-Kreisvorsitzender Ralf-Dieter Fischer rückblickend. Das Bezirksamt Harburg und die Behörde für Schule und Berufsbildung sind die Auftraggeber. Inzwischen ist mit allen künftigen Nutzern das Konzept für das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum entwickelt worden. Und um das Vorhaben auch finanziell nicht scheitern zu lassen, machte erst kürzlich die Bezirksversammlung trotz Sparhaushalts 800 000 Euro Sondermittel locker. Aber allen Projektbeteiligten sitzt nun der Zeitdruck im Nacken. Bereits in einem Jahr, nach den Sommerferien, soll die bisherige Grundschule Quellmoor als dreizügige Ganztags-Primarschule mit 500 Kindern in den Neubau einziehen. Das bedeutet, dass der Rohbau zum Richtfest Anfang 2011 fertiggestellt sein muss. Restarbeiten bis Ende 2011. Schulleiterin Susanne von Stebut moderierte die Spatenstich-Veranstaltung und sagte, sie freue sich bereits auf die Einweihung in einem Jahr. Bei der Spatenstich-Feier sangen Kinder der Klasse 2c das Peter Fox-Lied "Haus am See" in abgewandelter Form. Schlusssatz: "....Spielen im Schulgarten. Wenn ich so daran denke kann ich's eigentlich kaum erwarten." Und auch Kinder der Kita Cux 400 - im Neubau sind 120 Kita-Plätze vorgesehen - amüsierten ihr Publikum mit einem Piratenlied "Ho he, hoch die Segel." Außer Schule und Kita wird das BGZ eine evangelische Beratungsstelle beherbergen, Räume für Angebote der Jugendhilfe, Räume für Kultur oder auch für ein Sportstudio. Freizeitprogramme für alle Altersgruppen sind zu erwarten. Und nicht zuletzt wird auch die Erwachsenenbildung ihren Platz finden. "Heute ist ein großer Tag für Harburg und für Süderelbe", sagte Bezirksamtsleiter Meinberg, "hier entsteht Neugrabens lebendige Mitte." Mit 18 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche habe das BGZ etwa 75 Prozent der Größe des Harburger Phoenix Centers. Und das sei bekanntlich recht groß. Zum BGZ zählt auch eine Dreifeld-Sporthalle mit 12,5 Meter Deckenhöhe und mehr als 2000 Besucherplätzen, die von den Aurubis Bundesliga-Volleyballerinnen (TV Fischbek) genutzt werden soll. Hamburgs Kupferhütte Aurubis hat sich als Hauptsponsor des Volleyball-Teams auch an der Planung beteiligt. Und TV-Fischbek Teamchef Horst Lüders hofft nun auch auf Nutzung der Halle für internationale Begegnungen. Ein Centermanagement für das BGZ ist noch nicht organisiert.
Quelle: |
|
|
07. Juli 2010: Fotos vom 1. Spatenstich |
Fotos vom ersten Spatenstich finden Sie hier.
Fotos: Christel Opitz-Lüders, 07. Juli 2010 |
|
|
06. Juli 2010: Ein "Herz" für Schule, Kita, Kunst und Bundesliga |
Der Hamburger Süden bekommt ein neues "Herz". Es heißt "Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ) und wird sich nördlich des Neugrabener Bahnhofs befinden.
Morgen um 11 Uhr wird Bildungssenatorin Christa Goetsch (GAL) die Bauphase mit dem ersten Spatenstich eröffnen. Jetzt sind alle Bürger aufgerufen, dieses Zentrum auch mit prallem Leben zu erfüllen. Eine Reihe der zukünftigen Nutzer steht zwar schon fest, aber es gibt noch genügend Raum für Initiativen jeder Art. Das BGZ soll die Heimat für ein umfassendes schulisches und außerschulisches Bildungs-, Freizeit- und Kulturangebot werden. Einer der größten Nutzer wird die Ganztags-Primarschule Quellmoor sein. Sie zieht vollständig in das BGZ ein und verfügt auch über eine Aula. Diese kann als Theaterbühne benutzt werden, worüber sich das Kulturhaus Süderelbe freuen dürfte. Denn die Traditionseinrichtung am Ehestorfer Heuweg wird ebenfalls umziehen. Ein weiteres Schwergewicht ist der VT Aurubis. Die in der Ersten Volleyball-Bundesliga spie-lenden Damen erhalten eine Dreifeld-Sporthalle, in der sich auch die Kleinen aus der Primarschule austoben sollen. Ein weiterer Sportverein, der hier einzieht, ist die HNT mit ihrem FitHus. Der dazugehörige Wellness-Bereich wird durch eine Terrasse ergänzt. Zu den ständigen Gästen gehören auch die Mitglieder der Kita Cux400. Diese besteht derzeit aus 85 Kindern im Alter von null bis zwölf Jahren und zwölf Erwachsene. Die Kinder aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Gebieten werden dabei unterstützt, ihre Welt zu verstehen und zu gestalten. Für Jugendliche bis 16 Jahre wird es im Haus eine Jugendhilfeeinrichtung geben. Um die Trägerschaft gab es eine Ausschreibung, deren Ergebnis Mitte Juli vorliegen wird. Für Erwachsene wird die Evangelische Kirche zusätzlich zu ihrer Beratungsstelle im Rehrstieg eine weitere Stelle einrichten. Noch gibt es auch eine Reihe von Fragezeichen. Ob es hier einmal richtiges Theater und Ausstellungen gibt, ist derzeit völlig offen. Nicht geklärt ist auch die Frage der Gastronomie. Diese soll alle Nutzer der BGZ auch abends und am Wochenende versorgen. Derzeit geht die Stadtentwicklungsgesellschaft (steg) auf alle bekannten in Frage kommenden zukünftigen Nutzer zu. Sie werden angesprochen oder angeschrieben. Wer Fragen, Anregungen und Wünsche hat, wendet sich per Mail an eike.appeldorn@steg-hamburg.de
Quelle: |
|
|
03. Juli 2010: 1. Spatenstich für den Hallenneubau |
SBH - Schulbau Hamburg lädt ein zum 1. Spatenstich für das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum (BGZ) Neugraben - Fischbek am Mittwoch, den 7. Juli 2010 in der Zeit von 11 - 12.30 Uhr Veranstaltungsort: Neubaugebiet NF 65, Am Johannesland /Ackerweg
|
|
|
07. Mai 2010: Neubau unter Zeitdruck |
Im Juli 2011 soll das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Neugraben fertiggestellt sein
Die Perspektive Süd-West zeigt im Vordergrund das Quartierszentrum mit der Freitreppe zur Sporthalle. Neugraben. Es geht um Details. Der Hamburger Architekt Marc-Oliver Mathez und sein Team müssen die Pläne für das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Neugraben (BGZ), das bis Sommer 2011 nördlich des Neugrabener Bahnhofs entstehen soll, noch weiter überarbeiten. Speziell die in dem Gebäudekomplex angedachte Dreifeld-Sporthalle, die auch von den Bundesligavolleyballerinnen des VT Aurubis genutzt werden soll, verlangt nach detaillierter Abstimmung. Wegen besserer Nutzbarkeit wurde das Spielfeld innerhalb der Hallenform bereits um 90 Grad gedreht. Eine Sporthalle auch für internationale Begegnungen Es geht bei allen Überlegungen nicht zuletzt darum, auch für internationale Begegnungen gerüstet zu sein. Die verlangen in der Halle nach einer Deckenhöhe von mindestens 12,5 Meter. Und für Zuschauer sollen 2500 Sitzplätze untergebracht werden. Ebenso muss für das Catering, die Verpflegung der Zuschauer, Platz geschaffen werden. VT Aurubis-Manager Horst Lüders gibt sich zuversichtlich, dass nichts vergessen wird: "Wir hatten erst kürzlich eine Zusammenkunft mit Vertretern der Deutschen Volleyball-Liga, dem Aurubis Vorstand, dem Architekten und nicht zuletzt dem Bezirksamtsleiter, wobei alle Notwendigkeiten besprochen wurden. Meiner Meinung nach haben wir alle Eventualitäten berücksichtigt." Architekt Mathez: "Wir sind jetzt dabei, alle Wünsche in die Planung einzubeziehen." Dabei drängt die Zeit. Die Saga/GWG Gewerbe hat als Bauträger bereits einen entscheidenden Termin im Kalender angekreuzt, den Tag der Grundsteinlegung. Dafür vorgesehen ist Mittwoch, 7. Juli. Voraussichtlich um 11 Uhr wird Hamburgs Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) eine Ansprache halten und zur Maurerkelle greifen. Etwa ein Jahr später soll das etwa 27 Millionen Euro teure Bildungs- und Gemeinschaftszentrum weitgehend fertiggestellt sein. Auch die Fertigstellung steht zumindest im ersten Abschnitt unter Zeitdruck. Die Grundschule Quellmoor soll nach den Sommerferien 2011 in das insgesamt 18 000 Quadratmeter große Zentrum wechseln und dort als sechsstufige Ganztags-Primarschule mit etwa 500 Kindern von 7 bis 18 Uhr Unterricht bieten. An die Schule wird eine Kindertagesstätte mit etwa 80 bis 120 Plätzen angrenzen. Neben Schule, Kita und Sporthalle werden auch Räume für eine Jugendhilfeeinrichtung des Bezirksamts untergebracht sein. Ebenso Räume für Erwachsenenbildung und für das Kulturhaus Süderelbe, ein Sportstudio und Gastronomie. Bereits seit 2006 laufen die Vorbereitungen für das BGZ Neugraben. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt sind die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), die Behörde für Familie, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG), der Bezirk Harburg, die Saga/GWG Gewerbe und die Stadtentwicklungsgesellschaft Steg. Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg: "Das Bildungs- und Gemeinschaftszentrum Neugraben ist das wichtigste öffentliche Bauprojekt südlich der Elbe. Ein identitätsstiftendes Bauwerk, in dem sich alle Beteiligten wiederfinden." 140 Parkplätze werden auf dem Gelände eingerichtet Bewohner von Neugraben, Fischbek und Neuwiedenthal werden Hauptnutzer der Einrichtung sein. Und wer noch Ideen für die Nutzung beisteuern möchte, der kann sich per Mail an eike.appeldorn@steg-Hamburg.de wenden. Nach Eröffnung der Einrichtung soll ein Centermanagement die Nutzung der Räume organisieren. Die Raumnutzung könnte nach Vorstellung von Eike Christian Appeldorn beispielsweise so aussehen, dass der Musikraum der Schule am Abend von einem Chor genutzt wird, den möglicherweise Bewohner des neuen Siedlungsgebiets "Elbmosaik" gründen werden. Oder eine Seniorengruppe nutzt die Aula für ihren sonntäglichen Treff. Im BGZ sollen auch Werkstatträume zur Verfügung stehen, in denen Väter die Fahrräder ihrer Kinder flott machen können. Alle Zugänge und Räume des BGZ sollen barrierefrei für Rollstuhlfahrer erreichbar sein. Und was geschieht, wenn 2500 Besucher zu einem Spiel der VT Aurubis Volleyballerinnen ins BGZ kommen wollen, wo können sie ihre Autos abstellen? Auf dem BGZ-Gelände sollen etwa 140 Parkplätze eingerichtet werden. Weitere Besucher können ihre Fahrzeuge im nahen P+R-Haus beim Neugrabener S-Bahnhof abstellen.
Quelle: |
|