Archiv News aus der Saison 2006/2007
 
 
Juni 2007
12.06.2007
Guter Rat für "Maggi" K.
05.06.2007
Guidetti nominiert Kozuch und Steffen
 
Mai 2007
22.05.2007
Vier NA-Spielerinnen reisen zur DVV-Auswahl
21.05.2007
Vom Bankdrücker zur Nationalspielerin
14.05.2007
Fröhliche Abschlussfeier in der alten Schlosserei
Kein versöhnliches Ende für NA
10.05.2007
Ein Sieg zum Abschied
07.05.2007
"Die nächste Mannschaft wird stärker sein"
06.05.2007
Dresden feiert Meisterschaft in Fischbek
04.05.2007
Ukrainische Angreiferin für NA.Hamburg
03.05.2007
Letztes Heimspiel gegen den Tabellenführer
 
April 2007
28.04.2007
Keine Punkte in Suhl
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Guter Rat für "Maggi" K.
12-06-07 14:37 | News

Wenn Anfang Juni schon fast traditionell das Acht-Nationen-Volleyballturnier von Montreux stattfindet, dann hat das einen Hauch von Messe- und Marktplatz am Genfer See. "Hierher kommen unter anderem Trainer und Manager der halben italienischen Liga", weiß Helmut von Soosten, Coach der Bundesliga-Frauen der NA Hamburg. Fast überall ist der Ligaspielbetrieb beendet, sind die Planungen für die nächste Serie angelaufen. Dass das Team Chinas mit einem 3:0 gegen Kuba den Wettbewerb gewann, dass die deutsche Auswahl mit den Hamburgerinnen Margareta Kozuch und Dominice Steffen Fünfter wurde, hatte nur für einen Teil der professionell Interessierten Belang.

Im Hintergrund ging es vielmehr um Verträge und lukrative Jobs in Europas Ligen. Margareta Kozuch etwa, Hamburgs "Sportlerin des Jahres 2005", weiß immer noch nicht, wo sie in der nächsten Saison schmettern wird. "Wir hatten hier die Möglichkeit, uns zwischen Training und Spiel auch mit Agenten und Trainern zu treffen", berichtet die 20-Jährige.

Ihre Nationalteamkollegin Christiane Fürst hingegen machte ihren Wechsel vom deutschen Meister Dresdner SC zum italienischen Topklub Scavolini Pesaro perfekt. "Ich möchte das ganze Jahr auf hohem internationalen Niveau spielen, und nicht nur im Sommer bei der Nationalmannschaft", sagte die 22-Jährige, erfolgreichste Blockspielerin der WM in Japan und jetzt auch in Montreux als beste Mittelblockerin geehrt.

"Die erste italienische Liga ist vergleichbar mit der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA", meint Giovanni Guidetti, der aus Modena stammende Coach der DVV-Auswahl. Mit 23 Jahren war der heute 34-Jährige jüngster Cheftrainer aller Zeiten in der "A1 feminile"; nach Ende der vergangenen Serie kümmert er sich ausschließlich um das deutsche Team.

"Maggi muss spielen", fordert er. Dementsprechend sei ein Wechsel zu einem Spitzenteam der A1 nicht empfehlenswert. "Sie hat zwar einen großen Schritt im vergangenen Jahr gemacht, aber um das große internationale Niveau zu erreichen, fehlen ihr noch zwei weitere solcher Schritte", sagt Guidetti. Vielleicht sei sogar ein Engagement in der zweiten italienischen Liga ratsam. Der Coach: "Das ist eine gute Spielklasse." Wahrscheinlich sogar besser als die Bundesliga.

Immerhin: Bei der WM in Japan war "Maggi" Kozuch noch Einwechselspielerin auf der Diagonalposition, in den fünf Spielen in Montreux schickte der Bundestrainer die 1,87 Meter große Angreiferin jeweils zu Beginn aufs Feld.

"Ich werde hier gut beraten", sagt Margareta Kozuch. Auch die deutsche Spielführerin Angelina Grün (27), mit der Kozuch im Hotel Helvetie das Zimmer teilte, beantwortete Fragen. Seit 2001 schmettert die Weltklassespielerin aus Essen-Borbeck in der besten Liga der Welt, gewann mit Bergamo im März schon zum zweiten Mal die Champions League.

Helmut von Soosten hat eingesehen, dass für Kozuch der Wechsel wohl notwendig ist. "Vielleicht sollte sie lieber nach Polen gehen, dort kann sie die Sprache, fühlt sich wohl und kann sich mit weniger Druck weiterentwickeln", meint der Hamburger Trainer. Gerüchteweise aber soll auch der deutsche Vizemeister Schweriner SC seine Fühler ausgestreckt haben. Schwerins Cheftrainer Tore Aleksandersen hatte auch die 200 Schweizer Franken für eine "Manager-Akkreditierung" in Montreux ausgegeben. Das allerdings macht der Norweger jedes Jahr.

Quelle: Hamburger Abendblatt, erschienen am 12. Juni 2007
Von Manfred Schäffer

 
 

Guidetti nominiert Kozuch und Steffen
05-06-07 15:42 | News

Um insgesamt 40.000 Franken Preisgeld kämpfen auch in diesem Jahr die besten Nationen der Welt. Im Auftaktspiel des hochklassig besetzten Turniers trifft die deutsche Nationalmannschaft morgen (6.Juni, 16.30 Uhr) auf den WM-Achten Niederlande. Am Donnerstag (7. Juni, 21 Uhr) misst sich die Guidetti-Truppe dann mit Weltmeister Russland und am Freitag (8. Juni, 18.30 Uhr) mit Serbien. Auch nach dem Kräfte zehrenden „Drei-Tage-Marathon“ bleibt den deutschen Volleyballerinnen keine Zeit zum verschnaufen, da am Samstag bereits die Überkreuzspiele anstehen. Am Sonntag findet das Event mit den Platzierungsspielen seinen krönenden Abschluss. Während bei den NA.Hamburg Volleyball-Damen die Saisonvorbereitung auf Hochtouren läuft, schmettern Kozuch (55 Länderspiele) und Steffen (13) also auf der internationalen Bühne gegen die europäische Elite. „Bis auf Italien ist in Montreux alles vertreten, was Rang und Namen hat. Mit Hinsicht auf die Europameisterschaft im September, werden die Teams nicht zu viel verraten wollen und viel ausprobieren. Mit Sicherheit werden Maggi und auch Dominice ihre Chance erhalten und weitere Spielpraxis in der Nationalmannschaft sammeln können“, so von Soosten.

 
 

Vier NA-Spielerinnen reisen zur DVV-Auswahl
22-05-07 10:48 | News


Im Februar dieses Jahres suchte Damen-Bundestrainer Giovanni Guidetti das Gespräch mit Hamburgs Volleyballerinnen. Während der Saisonvorbereitung im italienischen Turin bekamen Kerstin Ahlke und Imke Wedekind die mündliche Einladung zum Vorbereitungslehrgang der DVV-Auswahl. „Ich war sehr überrascht und habe mich riesig gefreut. Ich weiß, dass ich nicht mehr die Jüngste bin, daher sind meine Erwartungen nicht all zu groß. Ich werde die Erfahrung mitnehmen und mein bestes in Heidelberg geben“, äußert sich Ahlke kämpferisch. Im Anschluss an den Lehrgang findet vom 6. bis 10. Juni das hochklassig besetzte Traditions-Turnier in Montreux (Schweiz) statt. Die deutschen Volleyballerinnen treffen auf den WM-Achten Niederlande, Weltmeister Russland und den WM-Dritten Serbien.

Am Montagmorgen um 8.00 Uhr in Wandsbek trafen sich Hamburgs Nationalspielerinnen, um eine Fahrgemeinschaft zu bilden und pünktlich in Heidelberg einzutreffen. Für WM-Teilnehmerin und Hamburgs Sportlerin des Jahres (2006) Maggi Kozuch beginnt damit eine neuer Saisonabschnitt: „Wir hatten eine Woche Pause, um uns von der Saison zu erholen. Das tat gut. Doch jetzt beginnt eine neue Etappe und wir werden alle noch einmal Vollgas geben. Das Turnier in Montreux ist ein sehr schöner Event, bei dem natürlich jeder dabei sein möchte. Auch im Hinblick auf die Europameisterschaft im September. Ich drücke meinen Teamkolleginnen für den Lehrgang die Daumen und hoffe, dass wir es alle schaffen werden“, so die 55-fache Nationalspielerin.

 
 

Vom Bankdrücker zur Nationalspielerin
21-05-07 12:59 | News


Aber trotz der damaligen Reservistenrolle hörte man nie eine Beschwerde von Kerstin. Im Gegenteil: Immer kollegial und mit dem Team-Gedanken im Hinterkopf akzeptierte sie die Entscheidung des damaligen Trainers Knut Rettig. Als sich dann aber die Trainingsleistungen der 28-jährigen besserten und andere Kolleginnen im Spiel „schwächelten“, wuchs der Unmut. Trotz des Ärgers hielt sich die sprunggewaltige Hamburgerin weiterhin bedeckt und stürzte sich verstärkt in das Trainingsprogramm. Erneut erlebte die unermüdliche Lehramtstudentin einen großen Leistungssprung und glaubte fest an eine Berücksichtigung. Doch Fehlanzeige! Fischbeks Trainer Rettig hielt an seiner Stammformation fest und wechselte Ahlke nur für die Aufschläge ein. „Ich habe mir immer gedacht, so lange die anderen besser spielen als ich, ist es gerechtfertigt, dass ich nicht eingesetzt werde. Doch irgendwann war das nicht mehr der Fall und mein Frust sehr groß. Ich habe ernsthaft ans aufhören gedacht“, äußert sich Ahlke über die drei schwersten Jahre ihrer Karriere (2000 bis 2003).
Das sie dann doch nicht ganz auf Volleyball verzichtet hat, lag an einem simplen Trick, über den sie heute selber lacht: „Ich habe mir vorgestellt, wie es ohne den Volleyballsport wäre. Ich glaube, mir wäre es auf Dauer zu langweilig geworden. Ich brauche diesen Sport und kann ohne ihn nicht leben.“
Durch ihren damaligen Hausarzt und eine Freundin ist die sympathische Hanseatin zum Volleyball gekommen. Um eventuelles Rückenleiden zu vermeiden, riet ihr Arzt zu regelmäßigen Sport. Eine Schulfreundin hatte sie dann zum Vereinstraining des VGAH in Langenhorn mitgenommen und die außergewöhnliche Erfolgsstory nahm ihren Lauf.

In jungen Jahren entschied sich die sprunggewaltige Angreiferin für die sportliche Laufbahn und wechselte im Alter von 18 Jahren ins Sportinternat nach Münster. Zwei Jahre lang hieß es für „Kessi“ morgens Training, mittags Schule und abends noch mal Training. Bis zum Abitur etablierte sich Ahlke im Reserveteam und schlug regelmäßig in der 2. Bundesliga auf. Auch für die erste USC-Mannschaft wurde das Hamburger Talent eingesetzt. Durch Kurzeinsätze sammelte die Außenangreiferin erste Erfahrungen in der höchsten deutschen Spielklasse. Doch aufgrund einiger Differenzen mit dem damaligen USC-Trainer Tom Holhausen und der Sehnsucht nach der Heimat zog es Kerstin Ahlke 1999 zurück an die Elbe. Über den CVJM fand die angehende Sportlehrerin den Weg zu NA.Hamburg und feierte mit dem Fischbeker Volleyball-Verein ihre größten Erfolge. 2002 und 2004 wurde die 28-Jährige Deutscher Vizepokalsieger. 2003 gelang dem damaligen TV Fischbek ein ausgezeichneter dritten Rang nach Ablauf der Saison. Auch wenn in der aktuell abgelaufenen Saison der dritte Europacup-Platz nicht erreicht wurde, haben die NA-Damen sich mit dem fünften Rang in der Abschlusstabelle in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die Gründe für den sportlichen Aufschwung sieht Kerstin eng mit dem Engagement der Norddeutschen Affinerie verbunden: „Man merkt deutlich, dass es bei uns immer weiter voran geht. Das ganze Umfeld ist professioneller geworden und wir sind dank der Norddeutschen Affinerie zum ersten Mal mit einem größeren Kader in die Saison gestartet. Das war enorm wichtig, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.“
Auch persönlich scheint „Kessi“ auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt zu sein. Im Februar suchte Damen Bundestrainer Giovanni Guidetti das Gespräch mit NA.Hamburgs- Außenangreiferin. Während der Saisonvorbereitung im italienischen Turin bekam Ahlke die mündliche Einladung zu einem Lehrgang der DVV-Auswahl. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Dominice Steffen und Imke Wedekind erhält Kerstin Ahlke zum ersten Mal die Chance, sich bei der Nationalmannschaft beim Kurzlehrgang vom 21. Mai bis 3. Juni in Heidelberg zu bewähren. „Ich war sehr überrascht und habe mich riesig gefreut. Ich weiß, dass ich nicht mehr die Jüngste bin, daher sind meine Erwartungen nicht all zu groß. Ich werde die Erfahrung mitnehmen und mein bestes in Heidelberg geben“, äußert sich Hamburgs Angreiferin kämpferisch.

Kämpfen will Ahlke auch in der nächsten Saison, um mit ihrem Team endlich den Sprung aufs Treppchen zu schaffen. Was den Volleyball-Damen von NA.Hamburg zum absoluten Topteam noch fehlt, bringt die frisch gebackene Lehramtsabsolventen (Sport und Geographie) auf den Punkt: „Konstanz! Dresden und Schwerin spielen über eine ganze Saison auf einem hohen Niveau. Das haben die verschiedenen Wettbewerbe gezeigt. Besonders Schwerin hat sich im Pokal, in der Liga und im Europapokal sehr konstant präsentiert. Das fehlt uns noch ein wenig. Allerdings spielen beide Teams schon seit Jahren zusammen. Wir dagegen hatten einige Neuzugänge und müssen noch enger zusammenrücken.“

Zum ersten Mal in ihrer Karriere kann die ehrgeizige Diagonalangreiferin sich ganz auf Volleyball konzentrieren. Nach ihrem Uni-Abschluss hat die gebürtige Hamburgerin keinen Lehramtsplatz erhalten, so dass sich Ahlke ganz ihrem Sport widmen kann. Vor drei Wochen beim Auswärtsspiel in Vilsbiburg, unterzeichnete die 28-Jährige ihre Vertragsverlängerung um ein Jahr (bis 30. April 2008). „Ich habe von Kerstin nichts anderes erwartet und bin sehr froh, dass sie verlängert hat. Sie hat jetzt einen Profi-Vertrag mit verbesserten Konditionen erhalten. Das hat sie sich verdient. Sie ist schon lange in unserem Verein und hat sich immer durchgebissen“, freut sich NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders..

„Ich will es noch einmal wissen und mich ganz auf Volleyball konzentrieren. Mein Ziel ist es, im nächsten Jahr mein eigenes Spiel zu verbessern und mit NA.Hamburg endlich einen Titel zu gewinnen. Im Sommer 2008 beginne ich dann mein Referendariat. Ich weiß nicht, wie aufwendig das ist und ob ich den Spagat zwischen Beruf und Leistungssport dann noch schaffe“, so Ahlke.

 
 
Fröhliche Abschlussfeier in der alten Schlosserei
14-05-07 22:21 | News


Anschließend bedankten sich die NA-Trainer Helmut von Soosten und Stefan Schubot bei ihren Mannschaften und versprachen auch für die Zukunft ein erfolgreiches Abschneiden. NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders verabschiedete Christina Benecke, Sabine Verwilt-Jungclaus (beide Karriere-Ende) und Nicole Fetting (zurück nach Vilsbiburg) mit jeweils einem Präsent und einem Blumenstrauß. Die werdende Mutter und scheidende Kapitänin Benecke wurde spontan von ihrer Mannschaft mit „Tina-Benecke-Gesängen“ verabschiedet. Zum Abschluss heizten die Cheerleader der Mighty Storms den Gästen in der alten Schlosserei der Norddeutschen Affinerie noch einmal ein, bevor die gelungene Feier mit köstlicher asiatischer Küche ihren Abschluss fand.

 
 
Kein versöhnliches Ende für NA
14-05-07 12:36 | News


1. VC Wiesbaden – NA.Hamburg 3:1 (25:19; 25:17; 18:25; 25:23)
Vor knapp 1.000 Zuschauern und einer ausgelassenen Stimmung präsentierten sich die Gastgeberinnen noch einmal in Topform. Mit druckvollen Aufschlägen wurden die Hamburgerinnen immer wieder in die Defensive gedrängt, so dass sie Mühe im Aufbau hatten und ihr Offensivspiel nicht wie gewohnt zur Entfaltung kam. Die Hessinnen dagegen konnten ihr Angriffsspiel wie gewohnt aufziehen und verdient die ersten beiden Durchgänge mit 25:19 und 25:17 für sich entscheiden. Erst durch die Einwechslung von NA-Mannschaftsführerin Christina Benecke kam im dritten Durchgang die nötige Sicherheit rein. Bis zur Mitte des Satzes war die Partie ausgeglichen, ehe die "Kupfer-Girls" noch einmal einen Gang höher schalteten. Mit 21:16 zogen Benecke & Co. davon und ließen sich die Führung bis zum Schluss nicht mehr nehmen. Mit 25:18 verkürzten die NA-Damen auf 1:2-Sätze. Auch im vierten Durchgang konnte das gute Niveau gehalten werden. Der VCW wurde ständig unter Druck gesetzt, so dass erneut eine 21:17-Führung für die von Soosten-Schützlinge heraussprang. Doch eine wie entfesselt spielende VCW-Angreiferin Sabrina Roß war von der NA-Defensive nicht zu stoppen und sammelte Punkt um Punkt. Mit einer Effektivitätsquote von 68 Prozent und insgesamt 30 Zählern führte die Spielerin des Tages ihr Team zum Sieg. Knapp, aber nicht unverdient verabschiedeten sich die Wiesbadenerinnen mit einem 25:23 Satz- und Spielsieg von ihrem zahlreichen Fans. "Wir hätten hier gerne heute gewonnen und haben bis zum Schluss gefightet. Schade auch deshalb, weil ja zwei von uns aufhören. Ein Sieg wäre noch einmal ein versöhnlicher Abschluss geworden, doch Kompliment an Wiesbaden, die heute verdient gewonnen haben", so von Soosten.
Während Zuspielerin Nicole Fetting aus persönlichen Gründen wieder zu ihrem Ex-Verein Roten Raben Vilsbiburg zurückkehren wird, hat Mittelblockerin Danubia Costa Caldara direkt nach der Partie ihren Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. "Danubia hat sich schnell eingelebt und ist zu einer konstant starken Spielerin geworden. Wir sind froh auch in Zukunft mit Danubia arbeiten zu dürfen und freuen uns auf ein weiteres Jahr mit ihr", so NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders.
Startaufstellung: Nicole Fetting, Dominice Steffen, Danubia Costa Caldara, Margareta Kozuch, Kerstin Ahlke, Imke Wedekind, Sabine Verwilt-Jungclaus.
Eingewechselt: Ioana Nemtanu, Christina Benecke und Josephine Dörfler.

 
 
Ein Sieg zum Abschied
10-05-07 12:52 | News


1. VC Wiesbaden - NA.Hamburg Samstag, 12.5.2007, 18:00 Uhr
Die Gastgeber aus Wiesbaden haben mit den Fischbekerinnen einiges gemeinsam. Ähnlich wie die Konkurrenz aus dem Norden erlebten die Hessinnen in dieser Saison ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer überzeugenden Vorrunden-Leistung war der VCW, wie auch die Hanseatinnen, ein Kandidat im Kampf um einen Europacupplatz. Doch beide Teams mussten aufgrund der hohen Belastung Rückschläge verkraften. Auf der Zielgeraden ging den Überraschungsteams der Vorrunde ein wenig die Puste aus, so dass die letzte Partie keinen Einfluss mehr auf die Tabelle hat. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses ist den NA-Volleyballerinnen der fünfte Platz nicht mehr zu nehmen. „Wir sind mit dem Erreichten im Großen und Ganzen zufrieden. In den Play-offs wurden wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Weg bis hin zur absoluten Spitzenmannschaft ist aber nicht mehr weit. Vier Punkte Rückstand auf den Dritten sind nicht viel“, resümiert von Soosten.
Bereits am Freitag wird der NA-Tross zum letzten Spiel aufbrechen. Am Sonntag kehren die Fischbekerinnen zurück, um direkt zur Saisonabschlussfeier bei der Norddeutschen Affinerie zu gelangen. „Wir haben alle Leute eingeladen, die uns unterstützen. Wir kommen direkt aus Wiesbaden und wollen gemeinsam mit unseren Sponsoren und Förderern die Saison ausklingen lassen“, freut sich NA.Hamburg Teammanager Horst Lüders über das Abschluss-Event.

 
 
"Die nächste Mannschaft wird stärker sein"
07-05-07 12:28 | News

Ich hätte mich gerne mit einem Sieg von den Fischbeker Fans verabschiedet", stellte Christina Benecke, die schwangere Mannschaftsführerin der NA Hamburg, nach dem 0:3 (14:25, 15:25, 20:25) gegen den Dresdner SC fest. Der Sieg vor 700 Zuschauern bescherte den Sächsinnen einen Spieltag vor Saisonende der Volleyball-Bundesliga zum zweiten Mal in ihrer Geschichte nach 1999 den Titel.
Während die einen vor den drei Fernsehkameras des MDR tanzten, herrschten eher Frust und Abschiedstrauer auf der anderen Seite. "Die Niederlage heute gegen Dresden geht in Ordnung. Aber dass wir acht von neun Spielen in der Meisterschaftsrunde verloren haben, das ist bitter", sagte Manager Horst Lüders. Auch Rudolf Nölke, der von Seiten des Hauptsponsors und Namensgebers Norddeutsche Affinerie die Geschicke des Team mit leitet, sah sich einer Achterbahnfahrt der Erwartungen im Laufe der Saison ausgesetzt: "Wir hatten schlecht begonnen, waren dann ganz nahe an der Spitze, um jetzt wieder abzustürzen."
Der NA-Vertreter machte aber keinen Hehl daraus, dass ein fünfter Rang wie in dieser Saison nicht das angestrebte Niveau des Unternehmens sei. "Die Mannschaft der nächsten Serie wird deutlich stärker sein", kündigt er an. Auch für die Verpflichtung eines hochkarätigen Stars ständen Mittel zur Verfügung.
Das mag Trainer Helmut von Soosten, der für die sportliche Konzeption zuständig ist, gern hören. Doch hat er etliche Großbaustellen, die bearbeitet werden müssen. Dass Nationalspielerin Christina Benecke (32) aufhören würde, war klar. Nach den knapp 70 Spielminuten gegen Dresden erklärte aber auch Libera Sabine Verwilt-Jungclaus (39) nach 17 Jahren im Team ihren Rücktritt vom Leistungssport. 1990 hatte die frühere belgische Nationalspielerin die Fischbekerinnen mit in die Zweite Bundesliga geführt. "Irgendwann ist eben einfach Schluss", sagte sie unter Tränen. Planen sollte von Soosten auch ohne Diagonalangreiferin Margareta Kozuch (20), die als erfolgreichste Scorerin der Bundesliga neue sportliche Herausforderungen sucht. Nur: Ihren Abschied mag sie offiziell noch nicht verkünden, verweigert die Antwort auf entsprechende Nachfragen.
Halten würde der Klub gern auch die brasilianische Mittelblockerin Danubia Costa Caldara, die während der Saison verpflichtet worden war und sich als stabiler Faktor erwiesen hat. Aber die 24-Jährige aus Rio de Janeiro zögert mit einer Vertragsverlängerung. Der Grund: Ihr Freund lebt in Portugal.
Der Vergleich mit den überlegenen Dresdnerinnen deckte noch eine weitere Schwäche auf: Im Bereich Außenangriff/Annahme fehlt eine konstant gute Spielerin. Die durchaus erfolgreiche Kerstin Ahlke braucht zuweilen zu viele Versuche, um zu punkten. Und die sich abwechselnden Youngster Ioana Nemtanu und Dominice Steffen sind Talente mit Perspektive, aber eben noch keine Topspielerinnen. Und auch bei Zuspielerin Nicole Fetting war mit Beginn der Meisterschaftsrunde ein Leistungsabfall zu bemerken. Allerdings reichte es für Ersatzspielmacherin Adina Hinze nicht, um Fettings Stammplatz zu gefährden.
Quelle: Hamburger Abendblatt, erschienen am 7.Mai 2007 masch

 
 
Dresden feiert Meisterschaft in Fischbek
06-05-07 18:26 | News


Mit Imke Wedekind für Benecke und Ioana Nemtanu für Dominice Steffen schickte das Trainergespann von Soosten/Schöps seine „Starting-Six“ ins Rennen. Die Fischbekerinnen hielten gegen die druckvolle Startphase der Gäste gut mit, so dass der erste Durchgang lange spannend blieb. Erst ein Annahmefehler von Außenangreiferin Nemtanu ermöglichte den Gästen die zwischenzeitliche Drei-Punkte-Führung (8:11). Beim Stande von 11:16 nahm das Hamburger Trainergespann die zweite Auszeit, um den Lauf der Gäste zu unterbinden. Trainer von Soosten wechselte Steffen für die unglücklich agierende Nemtanu ein. Doch das Spiel der Gastgeberinnen besserte sich nicht. Probleme in der Annahme sowie im Block bescherten dem Tabellenführer eine mühelose 20:13-Führung. Kurz vor Ende des ersten Durchgangs wurde noch einmal alles versucht und Diagonalangreiferin Josephine Dörfler für Margareta Kozuch eingewechselt. Aber die auffälligen DSC-Akteurinnen Corina Ssuschke und Zuspielerin Mareen Apitz bescherten ihrem Team die verdiente 1:0-Führung (25:14).

Eine deutliche Steigerung in der Annahme bescherte den NA-Damen einen gelungenen Start in Durchgang zwei. Ein cleverer Lob von Steffen brachte den Fischbekerinnen sogar die zwischenzeitliche 6:3-Führung. Doch eine unermüdlich kämpfende und reaktionsschnelle Ssuschke stellte die NA-Abwehr immer wieder vor Probleme und sorgte für den 9:9-Ausgleich. Abstimmungsprobleme im Hamburger Spielaufbau und eine kaum zu überwindende Gäste-Abwehr führten den konzentriert auftretenden Tabellenführer auch im zweiten Durchgang auf die Siegerstraße. Zwei Lehrbuch reife Blocks von Benecke verkürzten den Rückstand zwar auf 13:16. Doch eine Aufschlagserie von DSC-Angreiferin Heike Beier sorgte für die komfortable 14:21-Gästeführung. Dresden war in dieser Phase des Spiels konsequenter im Angriff und zeigte besonders im Abwehrverhalten große Kampfbereitschaft, so dass auch Durchgang zwei an den Tabellenführer ging (25:15).

NA.Hamburg ließ sich durch den 0:2-Rückstand nicht ermutigen und startete furios in den dritten Satz. Mit einer 7:1-Führung gelang den NA-Damen ein Auftakt nach Maß. Doch Dresden wollte unter keinen Umständen einen Satz abgeben und kämpfte sich auf 5:7 heran. Mit viel Kämpferherz glänzte Benecke mit einer Serie von Punkten und baute die Führung auf 14:8 aus. Doch der Tabellenfünfte zeigte Nerven und vergab in der Offensive zahlreiche Chancen zum Satzgewinn. Dresden spielte sich in einen wahren Rausch und holte Punkt um Punkt auf. Die NA-Angreiferinnen Kozuch, Nemtanu und Steffen konnten allesamt ihre Chancen im Angriff nicht nutzen, so dass der DSC mit 17:19 in Front ging.

Als die auffälligste Spielerin des Tages Corina Ssuschke mit einer blitzschnellen Reaktion am Netz den Ball zum 17:21 versenkte, war der Siegeswille der NA-Damen endgültig gebrochen. Dennoch steckten Benecke & Co. nie auf und kämpften bis zum Schluss. Den Titel vor Augen ließ Dresden aber nichts mehr anbrennen und zog auf 18:23 davon. Nach einer knappen halben Stunde war es dann soweit. Nach dem 20:25-Matchball gab es bei den Dresdner Spielerinnen und dem Trainerstab kein Halten mehr und es wurde noch auf dem Spielfeld ausgelassen gefeiert. Mit der Siegerwelle verabschiedete sich das Meisterteam von seinen 100 mitgereisten Fans. Die NA-Damen gratulierten dem neuen Deutschen Meister fair und mussten noch einen zweiten Abschied verkraften.

NA-Libera Sabine Verwilt-Jungclaus gab direkt nach der Partie, nach knapp 17 Jahren Volleyball in Fischbek, ihren Rücktritt bekannt und bedankte sich bei den treuen Fans, ihren Teamkolleginnen und vor allem ihrer verständnisvollen Familie. „Wir wollten uns heute mit einer guten Leistung von unseren Zuschauern verabschieden. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben zu viele Eigenfehler produziert und waren im Angriff zu uneffektiv. Dresden hat sehr konstant gespielt und ist auch verdient Deutscher Meister geworden“, gratulierte von Soosten.

Startaufstellung: Nicole Fetting, Margareta Kozuch, Imke Wedekind, Sabine Verwilt-Jungclaus, Ioana Nemtanu, Danubia Costa Caldara, Kerstin Ahlke.

Eingewechselt: Dominice Steffen, Josephine Dörfler, Christina Benecke.

 
 
Ukrainische Angreiferin für NA.Hamburg
04-05-07 16:29 | News


Bevor Lukashchuk 2005 in die Bundesliga wechselte, schlug die 1,90 Meter große Volleyballerin vier Jahre lang für den ukrainischen Verein Sevedontschanka auf. 2004 feierte sie in der Super-Liga (1. Ukrainische Liga) ihren größten Erfolg und gewann mit ihrem Team die Bronzemedaille. Am vergangenen Dienstag absolvierte die Ukrainerin gemeinsam mit der Kanadierin Caitlin Morrissey (spielt in der französischen Liga) ein Probetraining in Fischbek. „Iryna hatte das größere Potenzial und kann sich noch weiter entwickeln. Sie ist eine starke Angreiferin mit einer guten Block- sowie Angriffshöhe. Ihre athletische Stärke wird uns im Angriff helfen. Sie soll bei uns zur Punktesammlerin werden“, so die Vorstellungen von NA.Hamburg Trainer Helmut von Soosten.

„Iryna ist keine Ergänzungsspielerin, sondern eine gezielte Verstärkung für die Mannschaft. Sie ist eine aufgeschlossene Person und wir freuen uns sehr auf sie“, äußerte sich Teammanager Horst Lüders.

Nach den Vertragsverlängerungen mit Kerstin Ahlke und Imke Wedekind kann die NA-Führung aber noch eine weitere Nachricht vermelden. Mittelblockerin Julia Kaufhold hat um ein weiteres Jahr ihren Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Saison für die NA.Hamburg Volleyball-Damen aufschlagen.

 
 
Letztes Heimspiel gegen den Tabellenführer
03-05-07 15:51 | News


NA.Hamburg – Dresdner SC Sonntag, 6.5.2007, AreNA Süderelbe 14:00 Uhr
Lediglich vier Spiele mussten die konstanten Dresdnerinnen in dieser Saison abgeben und führten zu Recht fast die gesamte Spielzeit über die Tabelle an. Dennoch gab es für die Mannschaft von DSC-Trainer Arnd Ludwig auch Rückschläge zu verkraften.
Eine bittere und deutliche 1:3-Niederlage mussten die DSC-Damen im diesjährigen Pokalfinale (5. März) gegen den Dauerrivalen Schwerin hinnehmen. Umso mehr drängt der zweifache Pokalsieger (1999 und 2002) auf die vorzeitige Entscheidung und den Gewinn der zweiten Deutschen Meisterschaft nach 1999. „Dresden hat sich als die konstanteste Mannschaft präsentiert. Wir wollten die Top-Teams ärgern, doch für unser Team war in dieser Saison vieles neu. In den letzten Partien haben wir zu viele Eigenfehler produziert, was in der Meisterrunde gnadenlos bestraft wird. Ärgerlich waren die Doppel-Niederlagen gegen Vilsbiburg und die Heimpleite gegen Wiesbaden. Das war unnötig. Wir haben eine ganze Zeit oben mitgespielt und waren zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Rang. Mit dem fünften Rang haben wir uns im Vergleich zu den letzten drei Jahren zwar kontinuierlich gesteigert, doch ein wenig enttäuscht sind wir schon“, gesteht von Soosten ein.

 
 
Keine Punkte in Suhl
28-04-07 22:46 | News


VfB 91 Suhl – NA.Hamburg (28:26/13:25/25:18/25:20).

Der erste Durchgang verlief wie erwartet spannend und hart umkämpft. Keines der beiden Teams gaben einen Ballwechsel leicht her und suchte durch große Kampfbereitschaft die frühzeitige Entscheidung. Die knappe Führung wechselte ständig, ehe sich Kozuch & Co. einen Drei-Punkte-Vorsprung zum 16:13 erarbeiteten. Doch Suhl behielt die Nerven und konnte etwas glücklich nach einer knappen halben Stunde (28 Min.) den ersten Satzgewinn (28:26) bejubeln. Nach dem Wechsel platzte bei den NA-Damen der Knoten. Die Hamburgerinnen agierten hochkonzentriert und nutzten ihre Chancen konsequent. Der verbesserte Aufschlag sowie eine deutliche Steigerung in der Annahme von NA-Libera Sabine Verwilt-Jungclaus bescherte dem Tabellenfünften eine komfortable 16:8-Führung. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gaben die Hanseatinnen die Führung nicht mehr her und glichen nach nur 19 Minuten auf 1:1-Sätze (25:13) aus.
Die NA-Volleyballerinnen konnten nicht an ihre gute Anfangsform anknüpfen und mussten in den letzten beiden Sätzen permanent einem Rückstand hinter her laufen. Mit viel Selbstbewusstsein und Erfahrung ließ Suhl nichts mehr „anbrennen“ und sorgte für die Entscheidung, indem der VfB die Sätze drei (25:18) und vier (25:20) für sich entschied. „Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn wir auch den ersten Durchgang noch gewonnen hätten. Leider haben wir im dritten und vierten Satz zu viele Fehler produziert. Eine Mannschaft wie Suhl nutzt das eiskalt aus“, so Mittelblockerin Imke Wedekind, die mit 13 Punkten eine der auffälligsten Akteurinnen war. Neben Wedekind konnte noch Hamburgs Außenangreiferin Kerstin Ahlke überzeugen. Die 28-jährige war mit 16 Punkten erfolgreichste „Schützin.“
„Natürlich haben wir an dieser Niederlage zu `knabbern´. Doch gegen Suhl kann man verlieren. Wir schauen nicht auf die Tabelle, sondern wollen wieder guten Volleyball spielen und unsere letzten beiden Partien gewinnen“, so Wedekind.

Startaufstellung: Danubia Costa Caldara, Imke Wedekind, Nicole Fetting, Margareta Kozuch, Ioana Nemtanu, Kerstin Ahlke und Sabine Verwilt-Jungclaus.

Eingewechselt: Adina Hinze und Dominice Steffen.

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